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Damwild

Damhirsch (Erntehirsch) Ab 1. Oktober - bis 31. Dezember
Damhirsch (Abschusshirsch) Ab 1. Oktober - bis 31. Januar
Alttier, Schmaltier, Kalb Ab 1. Oktober - bis 28. Februar

Diese Wildart ist nicht einheimisch in Ungarn; sie wurde frühestens unter Matthias I. oder den Anjou-Königen in die ungarischen Wildparks angesiedelt. Es werden keine Angaben über frei leibendes Damwild vor dem 18. Jahrhundert gefunden. Im Rahmen einer Ansiedlung zwischen 1970 und 1987 wurde das Damwild in Ungarn eingebürgert, demzufolge ist diese Wildart heute überall im Land - ausser den zusammenhängenden Gebirgswäldern - heimisch.



Sein Lebensraum

Ungarns beste Damwildgebiete (Gyulaj, Donau-Theiss-Zwischenstromland, Guth, Gyula, Lábod) befinden sich in Laub- und Mischwäldern mit lockerer Bodenstruktur, die durch kontinentales Klima charakterisiert werden. Das Damwild mag kleinere Auenwälder mit üppigem Unterholz, besonders wenn diese mit Wiesen und Ackerfeldern abgewechselt sind.

Bestandsverhälntisse

Nach den offiziellen Schätzungen beträgt die Zahl des ungarischen Damwildbestands ca. 25.000 Stück. Die Jahresstrecke erreicht das 8000 Stück, davon sind etwa 1800 Hirsche.

Damhirschjagd

Auf Damhirsch wird vor allem in der Brunftzeit gejagt, vom Hochsitz, durch Pirschen oder Basteln. Diese Jagdmethoden sind auch im Winter verwendbar, aber in dieser Zeit kann auch vom Schlitten gejagt werden. Bei der Jagd auf Damkahlwild können auch die selben Methoden eingesetzt werden, aber in diesen Fällen ist auch die Riegeljagd sehr beliebt.

Rekorde

Auf der gegenwärtigen Weltrangliste betragen 60% der ersten 50 Plazierungen ungarische Damhirschtrophäen.

1. 2002. Gúth, 237,63 IP
2. 1991. Gúth, 233,11 IP
5. 2001. Szakcs, 223,19 IP
7. 1972. Gyulaj, 220,31 IP
9. 1993. Gúth, 219,41 IP
12. 1970. Gyulaj, 217,25 IP
13. 2002. Újpetre, 216,96 IP
15. 2001. Szakcs, 216,22 IP
19. 1969. Gyulaj, 214,99 IP
20. 2000. Szõreg, 214,74 IP
21. 1997. Gúth, 214,61 IP
22. 2002. Gúth, 214,50 IP
27. 2002. Kisherend, 213,00 IP
28. 1980. Gyulaj, 212,70 IP
30. 1995. Sarkadremete, 212,53 IP
31. 2003. Gúth, 212,35 IP
32. 1965. Gyulaj, 212,12 IP
35. 1967. Gyulaj, 211,92 IP
37. 1970. Gyulaj, 211,52 IP
39. 2000. Mályvád, 211,35 IP
41. 1997. Lovasberény, 211,00 IP
42. 1992. Gúth, 210,98 IP
43. 2003. Gúth, 210,50 IP
45. 1974. Gyulaj, 210,34 IP

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