Rotwild
| Rothirsch (Erntehirsch) | Ab 1. September - bis 31. Oktober |
| Abschusshirsch | Ab 1. September - bis 31. Januar |
| Alttier, Schmaltier | Ab 1. September - bis 31. Januar |
| Kalb | Ab 1. September - bis 28. Februar |
Neben dem in der letzten Zeit beobachteten Bestandszuwachs änderte sich auch das Verbreitungsgebiet des Rotwilds. Besonders intensiv war das Wachstum in der mittleren Teil des Landes, was sich ausser dem ökologischen Hintergrund auch auf antropene Wirkungen zurückführen lässt. In unseren Tagen ist das Rotwild auf Transdanubien, im Nordungarischen Mittelgebirge und auf dem Gebiet zwischen der Donau und der Theiss verbreitet
Da es unter den ungarischen Rothirschpopulationen keine wesentlichen genetischen Unterschiede gibt, zeigen die phänotypischen Abweichungen bei den Geweihen die entscheidend wichtige Rolle der umgebungsbedingten Faktoren.
In Ungarn gibt es insgesamt 7 Rotwildgebiete:
I. Süd-Transdanubien - der bedeutendste Rotwildbestand des Landes ist in den Komitaten Tolna, Baranya,Somogy und Zala zu finden. Jedes Jahr kommen die Exemplare mit den schönsten Trophäen aus diesem Gebiet. Das durchschnittliche Trophäengewicht der erlegten Hirsche beträgt 7,5-8 kg, der Anteil der Medaillengeweihe ist über 30 %. Der Anblick eines kapitalen Exemplars während der Brunft in den Auerwäldern oder Sümpfen prägt sich tief ins Gedächtnis ein. Die bedeutendsten Gebiete sind: Lábod, Zalaegerszeg, Gamás, Nagykanizsa, Marcali, Kaposvár, Gemenc, Hõgyész, Sellye.
II. West-Transdanubien - die Komitaten Vas, Gyõr-Moson und bestimmte Teile von Zala können sich einer beeindruckenden Menge Rotwildbestand mit überdurschnittlichen Trophäengewichten rühmen. Hirsche mit einem Trophäengewicht über 10 kg kommen selten vor, das Durchschnittsgewicht beträgt etwa 6-8 kg, unter denen es einene großen Anteil der Medallientrophäen gibt. Hauptgebiete: Szombathely, Mosonmagyaróvár, Sopron, Sárvár, Sümeg.
III. Mittleres Transdanubien - nördlich vom Plattensee erstreckt sich das Bakony-Gebirge (das Komitat Veszprém) mit einer herausragenden Rotwildmenge, wo die Hirschgeweihe nur selten über 9 kg wiegen. In den groß gedehnten zusammenhängenden Wäldern zu pirschen verspricht ein privilegiertes Erlebnis. Die Hauptgebiete sind: Uzsa, Ugod, Pápa, Veszprém, Fehérvárcsurgó.
IV. Nördliches Transdanubien - Das Gebiet, das die Gebirge und Hügellandschaften Vértes, Gerecse, Dunazug und Pannonhalma einschliesst, ist besonders reich an Rothirschen, deren Geweihgewicht - die Pannonhalma-Region ausgenommen - das 8 kg nur selten überbietet. Es gibt nur sehr selten einen 16-endigen oder noch größeren Hauptschmuck. Die Geweihgewichte betragen durchschnittlich 4-7 kg; der riesige Wildbestand kann ausschliesslich mit entsprechender Fütterung und Ackerwirtschaft erhalten werden. Die Brunft in den Vértes- und Gerecse-Gebirgen ist ein unvergessliches Erlebnis. Die Hauptgebiete der Region sind: Bábolna, Dunaszentmiklós, Süttõ, Tarian und Csákvár.
V. das Nordungarische Mittelgebirge - Die Region schliesst die Gebirge Börzsöny, Cserhát, Mátra und Bükk ein; dieses Gebiet verfügt über einen geringen Wildbestand - sowohl in der Zahl als auch in der Qualität; eine Ausnahme bilden die Wälder um Galgamácsa. Die Geweihgewichte übertreffen nur selten das 6 kg, die Trophäen betragen durschnittlich 3-5 kg. Auf den durch Täler geteilten und von Bergbächen durchgezogenen Gebieten bedeutet die Jagd in der Brunftzeit eine überaus anstrengende, sogar schweißtreibende Aufgabe, und dadurch ein wirklich unübertreffliches Jagderlebnis. Die bedeutendsten Gebiete sind: Királyrét, Diósjenõ, Vác, Galgamácsa, Cserhát, Pétervására und Eger (Erlau).
VI. das Zemplén-Gebirge - Der hiesige Wildbestand verdankt seine Qualität der Wildwanderung, denn es erfolgt hier ein regelmäßiger Nachschub aus Karpaten-Ukraine. Die Qualität erreicht im Landesdurchschnitt gute mittlere Werte. Eine Trophäe mit Silbermedaille ist keine Seltenheit, aber es werden jährlich nur etwa 3-4 Exemplare mit einer Goldmedaillen-Trophäe erlegt. In der Umgebung von Radvány und Szin leben Rothirsche mit den größten und wertvollsten vielendigen Geweihen.
VII. das Donau-Theiss-Tiefland - Auf diesem Gebiet leben etwa 2000 Rothirsche, eine beachtliche Ausströmung aus dem Donau-Überschwemmugsgebiet in die größeren zusammenhängenden Wälder ist das ganze Jahr über zu beobachten. Die Hirsche tragen größtenteils die Charakteristika des Überschwemmungsgebietes, aber auch andere Kennwerte sind an ihnen erkennbar. Die Geweihe des Tieflandhirsches haben eine helle Farbe, sind nicht vielendig und mittlerer Qualität. Die erreichen höchstens eine Silbermedaille, im Gegensatz zu den Exemplaren vom Überschwemmungsgebiet, die oft mit einer Goldmedaille ausgezeichnet sind.
Auf Rotkahlwild wird gewöhnlich auch vom Hochsitz oder durch Pirschen gejagt - neuerdings besteht auch die Möglichkeit für Gruppen- bei Riegeljagd.
Sein Lebensraum
Die Lebensräume des Rotwilds befinden sich in den Wäldern und auf den angrenzenden landwirtschaftlichen Terrainen. Rothirsche bevorzugen weit ausgedehnte, gemischte Wälder; in Nadel-, Auen- und Hochwäldern sowie in Wäldern mit geringer Abdeckung erscheinen sie nur als Wechselwild. Der Heidebusch begünstigt ihre Anwesenheit, denn dort finden sie Abdeckung, Ernährung und Ruhe. Seitdem die Holznutzung auch in der vegetativen Periode erfolgt, und weil es auch wegen anderer Tätigkeiten zu einem erhöhten Störfaktor im Wald gekommen ist, übersiedeln die Rothirsche in einer bestimmten Zeit des Jahres in die angrenzenden Ackerflächen.Da es unter den ungarischen Rothirschpopulationen keine wesentlichen genetischen Unterschiede gibt, zeigen die phänotypischen Abweichungen bei den Geweihen die entscheidend wichtige Rolle der umgebungsbedingten Faktoren.
In Ungarn gibt es insgesamt 7 Rotwildgebiete:
I. Süd-Transdanubien - der bedeutendste Rotwildbestand des Landes ist in den Komitaten Tolna, Baranya,Somogy und Zala zu finden. Jedes Jahr kommen die Exemplare mit den schönsten Trophäen aus diesem Gebiet. Das durchschnittliche Trophäengewicht der erlegten Hirsche beträgt 7,5-8 kg, der Anteil der Medaillengeweihe ist über 30 %. Der Anblick eines kapitalen Exemplars während der Brunft in den Auerwäldern oder Sümpfen prägt sich tief ins Gedächtnis ein. Die bedeutendsten Gebiete sind: Lábod, Zalaegerszeg, Gamás, Nagykanizsa, Marcali, Kaposvár, Gemenc, Hõgyész, Sellye.
II. West-Transdanubien - die Komitaten Vas, Gyõr-Moson und bestimmte Teile von Zala können sich einer beeindruckenden Menge Rotwildbestand mit überdurschnittlichen Trophäengewichten rühmen. Hirsche mit einem Trophäengewicht über 10 kg kommen selten vor, das Durchschnittsgewicht beträgt etwa 6-8 kg, unter denen es einene großen Anteil der Medallientrophäen gibt. Hauptgebiete: Szombathely, Mosonmagyaróvár, Sopron, Sárvár, Sümeg.
III. Mittleres Transdanubien - nördlich vom Plattensee erstreckt sich das Bakony-Gebirge (das Komitat Veszprém) mit einer herausragenden Rotwildmenge, wo die Hirschgeweihe nur selten über 9 kg wiegen. In den groß gedehnten zusammenhängenden Wäldern zu pirschen verspricht ein privilegiertes Erlebnis. Die Hauptgebiete sind: Uzsa, Ugod, Pápa, Veszprém, Fehérvárcsurgó.
IV. Nördliches Transdanubien - Das Gebiet, das die Gebirge und Hügellandschaften Vértes, Gerecse, Dunazug und Pannonhalma einschliesst, ist besonders reich an Rothirschen, deren Geweihgewicht - die Pannonhalma-Region ausgenommen - das 8 kg nur selten überbietet. Es gibt nur sehr selten einen 16-endigen oder noch größeren Hauptschmuck. Die Geweihgewichte betragen durchschnittlich 4-7 kg; der riesige Wildbestand kann ausschliesslich mit entsprechender Fütterung und Ackerwirtschaft erhalten werden. Die Brunft in den Vértes- und Gerecse-Gebirgen ist ein unvergessliches Erlebnis. Die Hauptgebiete der Region sind: Bábolna, Dunaszentmiklós, Süttõ, Tarian und Csákvár.
V. das Nordungarische Mittelgebirge - Die Region schliesst die Gebirge Börzsöny, Cserhát, Mátra und Bükk ein; dieses Gebiet verfügt über einen geringen Wildbestand - sowohl in der Zahl als auch in der Qualität; eine Ausnahme bilden die Wälder um Galgamácsa. Die Geweihgewichte übertreffen nur selten das 6 kg, die Trophäen betragen durschnittlich 3-5 kg. Auf den durch Täler geteilten und von Bergbächen durchgezogenen Gebieten bedeutet die Jagd in der Brunftzeit eine überaus anstrengende, sogar schweißtreibende Aufgabe, und dadurch ein wirklich unübertreffliches Jagderlebnis. Die bedeutendsten Gebiete sind: Királyrét, Diósjenõ, Vác, Galgamácsa, Cserhát, Pétervására und Eger (Erlau).
VI. das Zemplén-Gebirge - Der hiesige Wildbestand verdankt seine Qualität der Wildwanderung, denn es erfolgt hier ein regelmäßiger Nachschub aus Karpaten-Ukraine. Die Qualität erreicht im Landesdurchschnitt gute mittlere Werte. Eine Trophäe mit Silbermedaille ist keine Seltenheit, aber es werden jährlich nur etwa 3-4 Exemplare mit einer Goldmedaillen-Trophäe erlegt. In der Umgebung von Radvány und Szin leben Rothirsche mit den größten und wertvollsten vielendigen Geweihen.
VII. das Donau-Theiss-Tiefland - Auf diesem Gebiet leben etwa 2000 Rothirsche, eine beachtliche Ausströmung aus dem Donau-Überschwemmugsgebiet in die größeren zusammenhängenden Wälder ist das ganze Jahr über zu beobachten. Die Hirsche tragen größtenteils die Charakteristika des Überschwemmungsgebietes, aber auch andere Kennwerte sind an ihnen erkennbar. Die Geweihe des Tieflandhirsches haben eine helle Farbe, sind nicht vielendig und mittlerer Qualität. Die erreichen höchstens eine Silbermedaille, im Gegensatz zu den Exemplaren vom Überschwemmungsgebiet, die oft mit einer Goldmedaille ausgezeichnet sind.
Bestandsverhältnisse
Auf Grund der offiziellen Schätzung beträgt der Rotwild-Gesamtbestand in Ungarn etwa 80.000 Stück, die Jahresstrecke erreicht das 30.000 Stück, davon 9000 Hirsche.Rothirschjagd
Die günstigste Zeit für die Jagd ist die Brunftzeit, die Anfang September beginnt und zwischen Ende September und Mitte Oktober ausklingt. Gejagt wird auf Rothirsch vor allem vom Hochsitz und durch Pirschen. Eine beliebte Jagdform ist das sogenannte "Basteln", wozu Pferdekutschen oder im Winter Pferdeschlitten benutzt werden.Auf Rotkahlwild wird gewöhnlich auch vom Hochsitz oder durch Pirschen gejagt - neuerdings besteht auch die Möglichkeit für Gruppen- bei Riegeljagd.
Rekorde
Auf der gegenwärtigen Weltrangliste belegen die ungarischen Rotwildtrophäen 32% der ersten 50 Plätze.
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3. 1986. Karapancsa, 271,00 IP 7. 1981. Puzsztakovácsi, 269,89 IP 8. 2001. Lábod, 265,67 IP 10. 2002. Vörösalma, 263,88 IP 11. 2000. Kerecseny, 263,30 IP 15. 1992. Márki, 261,29 IP 18. 1992. Noszlop, 260,02 IP 21. 1994. Gelse, 256,78 IP |
26. 1985. Nagykanizsa, 253,95 IP 28. 1999. Bóly, 253,60 IP 30. 1972. Lenti, 252,98 IP 31. 1984. Ivánc, 252,62 IP 32. 1993. Lábod, 252,52 IP 35. 1970. Lenti, 251,83 IP 39. 2001. Piliscsév, 251,38 IP 49. 1968. Gamás, 249,37IP |